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1.Grundton | |
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Es wird entweder eine Seite oder die Mitte des Mundes locker an das Mundstück gelegt , so daß etwa zwei Drittel der Lippen im Rohrinneren verschwinden (Schmollmund) . Dann bläst man leicht und lässt die Lippen locker vibrieren . Springt das Instrument an,das heisst dringt ein lauter tiefer Ton aus dem Didge , wurde der Grundton richtig getroffen . Die Zungenspitze liegt beim Anblasen hinter den oberen Schneidezähnen ( wie bei einem t oder d ) . Das Anspielen immer mit einem kräftigen t oder d beginnen , dann gelingt später die Rhytmuserzeugung viel besser. Wenn ihr den Grundton beherrscht sind folgende Übungen zu empfehlen : - Grundton spielen , Backen aufblasen und wieder zusammenpressen - Grundton spielen , Unterkiefer nach unten bewegen und wieder schliesen (kauen) Das Backenaufblasen bzw. das Kauen in unterschiedlichem Tempo ausprobieren. Wichtig: Die Lippenstellung. Sie darf sich kaum verändern sonst reist der Ton ab. |
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2.Stimmen |
MP3.Demo | |
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Mit dem zusätzlichen Einsatz von Sprache bzw . der Stimme können Ton und Klang moduliert werden . Auf dem Grundton wird eifach die Singstimme draufgesetzt . Singe einen oder mehrere Töne die mit einem Vokal enden .zB. hu ,ha ,ho, la, lo ,hua ........ Verändere den Tonumfang sehr stark von ganz hoch bis ganz tief . Versuche den gleichen Ton wie den Grundton zu singen und zu halten . Die besten Effekte entstehen , wenn der Sington nahe dem Grundton liegt (oder dem viel- fachen des Grundtones). Je besser der Grundton (oder das Vielfache davon ) getroffen wird , um so langsamer werden die Schwebungen zwischen Grundton und Stimme.
Es ist alles erlaubt : singen , schreien , sprechen , Zungen-Rrr und Rachen-Rrr ( zB rrrriu ). Ebenso lassen sich Tiergeräusche , z.B. das Bellen eines Hundes oder das Schreien eines Vogels imitieren . |
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3.Obertöne | |
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Die Obertöne sind etwas schwieriger , allerdings sehr effektvoll , wenn sie später in Rhytmen ein- gebaut werden . Beginne mit dem Grundton . Die Ausgangsposition der Zunge ist ähnlich wie bei einem j (wie jagen) und drückt gegen den Gaumen . Forme z.B. die Silben jaja , jüo , jeo , ju ect . Zunge leicht verschieben bis die Töne deutlich hörbar sind. Probiere diesen Effekt auch wenn sich die Zähne von Ober- und Unterkiefer berühren sowie mit geschlossenen und offenen Wangen. |
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4.Rhytmus | |
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Die meisten Rhythmen ergeben sich aus der Kombination Atmung, Wangendruck , Obertöne (Zungenstellung) und dem Formulieren nicht gesprochener Silben
Für Rhytmen eignen sich besonders folgende Silben: Di, Da, Do, Dou, Wou, Li,La, Lo, Gi, Ga, Go, Rri, Rra, Rro.....und Kombinationen derselben. zum Üben: Do Daga Do Di Rro Daga Do Di Dogo Daga Lo Di Do Daga Dogo Di Do Daga Dogo Digi Dogo Daga Do Digi Do Daga Doro Di |
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5.Overblow | |
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So geht´s : angespielt ( ohne den Grundton ) wird der Overblow mit Unterstützung der Zunge. Stell dir vor , Du hast Fingernägel gekaut und hast nun was auf der Zunge. Spucks aus .Was machst Du? Die Zungenspitze liegt beim Anblasen zwischen den Lippen. Für den Trompetenton brauchst Du ein höhere Lippenspannung und mehr Druck aus dem Zwerchfell ( Atemmuskel ) . Die Unterlippe ist minimal nach hinten gezogen . Nun wird mit viel Druck die Luft aus der Lunge herausgepresst . (Bauch wird angespannt , Zwerchfell bewegt sich nach oben . ) Je nach Bauform sind bis zu 3 klare Trompetentöne spielbar. |
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6.Atemtechnik | |
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Während Du mit der Luft aus deinen Wangen , durch deren Kontraktion , den Ton hältst , hast Du kurz Zeit um über die Nase einzuatmen . Da wir normalerweise nicht einatmen während wir die Luft ausblasen , ist es sinnvoll zuerst mit einer Trockenübung zu starten.
Blase deine Wangen ganz auf , lass sie aufgeblasen und versuche jetzt durch die Nase ein -und aus- zuatmen . Zweite Übung , mit offenem Mund durch die Nase ein - und durch den Mund ausatmen. Merke dir dabei , wo und wie die Zunge den Rachen abschließt ( ähnlich einem G) . Nächste Übung , Backen aufblasen ( wie ein Frosch ) , versuche jetzt die Luft mit hoher Lippen- spannung aus den Wangen zu pressen und dabei gleichzeitig durch die Nase einzuatmen . Im Prinzip ist das die Zirkularatmung !!!!
Das Gleiche probierst Du jetzt am Didgeridoo . Backen aufblasen , Luft herauspressen und gleich- zeitig einatmen . Egal ob am Anfang der Grundton oder ein Pupston ensteht . Diese Wangen- atmung ist Grundvoraussetzung um diverse andere Atemtchniken wie z.B. Kauatmung , Zungen- atmung oder Kung-Atmung zu erlernen.
Wenn es nach intensiver Übung ( 2 Wochen täglich 5 Min. ) noch nicht klappt , empfiehlt sich die Strohhalm-Methode. (nicht aufgeben!!) Nimm einen Strohhalm und versuche möglichst gleichmäßig in einem Wasserglas Blasen zu erzeu- gen . Je nachdem wie weit der Strohhalm in das Wasser eintaucht , kannst Du mit unterschiedli- chen Druckverhältnissen üben.
Aber Vorsicht: Didgeridoo spielen macht süchtig !! |
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